Max

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MaxDeutscher Schäferhund - Mischling

Alter: 4 Jahre 6 Monate
Wartet seit: 7 Monate
Größe: groß
Geschlecht: männlich
Eignung: Personen mit viel Hunde-Erfahrung
Geimpft: Ja
Kastriert: Ja
Standort: Tierheim Weil am Rhein
Status:
Wartet
Letzte Änderungen: 05.04.2019

Max stammt ursprünglich aus einer spanischen Tötung. Dort wurde er von anderen Hunden fast totgebissen. Gott sei dank nahmen sich Schweizer Tierschützer seiner an und konnten ihn auch vermitteln.

Leider klappte es in seinem neuen Zuhause aber nicht. Max kam aus der Vermittlung zurück und wir wurden angefragt ob wir ihn aufnehmen könnten.

Denn Max zeigte plötzlich Verhaltensaufälligkeiten.

Max ist sehr ängstlich und wenn es ihm zu eng wird oder er bedrängt wird, dann zeigt er auch mal die Zähne. In solchen Situationen muss man ihm die nötige Ruhe und Sicherheit vermitteln, was natürlich nicht einfach ist. Aber wir stehen Interessenten natürlich beratend zur Seite und Max ist selbstverständlich auch an einen Maulkorb gewöhnt.

Wir wünschen uns für Max ein ruhiges, hundeerfahrenes Zuhause. Gerne als Zweithund. Auch Katzen stellen kein Problem dar. Nur Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Das wäre einfach zu viel ihn.


 

Update November 2018

Heute hatte Max einen richtig guten Tag. Er hat gespielt und sich wie verrückt gefreut. Die Rute war oben, er war auf dem Spaziergang mega aufmerksam und fröhlich unterwegs. Ab und an erschreckt er sich immer noch ob der langen Schleppleine, insbesondere, wenn sie sich um seine Hinterbeine wickelt oder sich im Gestrüpp verfängt. Und, Leckerlis sind seine Leidenschaft. Jedes Mal verschlingt er beinahe die gesamte Hand, nur um an das Leckerli zu kommen.

Wenn man ihn nicht bedrängt, ist er ein fröhlicher, aufgeschlossener Kerl. Und, wenn man dann noch Leckerlis einstecken hat, ist man für ihn der Gott auf Erden. Man muss halt nur aufpassen, dass er nicht dick wird, bei den großen, leuchtenden Augen...

Mit anderen fremden Hunden hat er kein Problem. Er möchte einfach nichts mit ihnen zu tun haben. Dass heißt, man kann ihn kurz ran nehmen, zügig vorbei gehen und alles ist gut. Klar, manchmal möchte er auch schnuppern, dann aber eher verhalten und lieber schnell weiter. Wenn man mit ihm schnell weiter geht und ihn etwas vor den anderen Hunden abschirmt, ist er froh. Die eigenen Hunde (ja, wir nehmen ab und an auch unsere Hunde mit auf den Spaziergang ;-)) werden vollständig ignoriert, solange sie ihn auch in Ruhe lassen. Am Tag ist er bei Marley untergebracht. Auf ihn geht er jetzt auch aktiv zu und schleckt ihm die Ohren aus. Max ist sicherlich auch als guter Zweithund geeignet.

Wenn man die Entwicklung betrachtet, hat er bei uns bislang keine bösartige Aggressionen gezeigt. Er braucht eine lange Zeit, bis er auftaut, aber wenn er einmal Vertrauen gefasst hat, ist er fast nicht mehr zu bremsen.


Hallo Ich heisse Max. Wie ihr schon gelesen habt, ist meine Vergangenheit bisher nicht die glücklichste gewesen. Nun bin ich aber voller Hoffnung, dass sich das Blatt wenden wird.

Ich bin hier im Tierheim gut versorgt und habe liebe Menschen um mich, die mir zeigen, dass ich keine Angst haben muss . Ich fasse zu meinen Bezugspersonen langsam Vertrauen. Schnelle Bewegungen und unerwartetes Anfassen erschrecken mich noch etwas und ich muss erst kurz checken, ob mir die Person auch nix tun will, merke ich aber, es handelt sich um Streicheleinheiten, dann freu ich mich und lasse diese zu. Bei Menschen denen ich vertraue, kann ich zwischendurch auch schon spielen und etwas albern werden. Das macht Spass. Am allerliebsten mag ich Leckerli, da kann ich richtig gierig werden und etwas gebremst werden, ausserdem muss ich auch etwas auf meine Figur aufpassen.

Bei fremdem Menschen zeige ich anfangs schon mal meine (schönen) Zähne und es dauert ein Weilchen bis sie mich anfassen dürfen. Hierfür müssen sie Verständnis zeigen, sonst wird das nix mit Freundschaft. Ich freue mich sehr, wenn ich spazieren gehen darf, gerne auch in Begleitung von anderen Hunden, wobei ich anfangs immer erst vorsichtig bin, ob die mir auch nix tun. Penny und Lea die beiden Hundemädels die mich im Tierheim besuchten haben mich erst erschreckt, dann hab ich aber gemerkt die sind ganz ok und ich bin mit ihnen zusammen Gassi gegangen, was ich mir gut gefallen hat. Auch im Tierheim hab ich einen ganz tollen Hundekumpel, den Marley.

Alles in allem muss ich sagen , hat meine glückliche Zukunft nun hier den Anfang gefunden und ich warte nun nur noch auf meine (n) Menschen, der mit mir diesen Weg weiter geht. Er/Sie sollte (n) sich Zeit nehmen für mich um mein Vertrauen zu gewinnen und sehr feinfühlig sein im Umgang mit mir. Ich wünsche mir eine klare Führung, aber keine harte Hand, sonst mach ich den Sack grad wieder zu und habe Angst.

Also liebe Menschen, auch wenn ich nicht so aussehe, ich bin im Prinzip ein zartes Pflänzchen, dass seelisch noch gedeihen und lernen muss/will.

Ich freue mich auf Besuch von Euch

MAX


 

Seit knapp drei Wochen ist Max von der Phönixons-Schäferhunde-Hilfe bei uns in Pension. Max ist circa 4 Jahre alt und kommt ursprünglich aus der spanischen Tötung.

Dort wurde er von den anderen Hunden fast totgebissen aber man konnte ihn Gott sei dank retten und vermitteln. Erst sah es in seinem neuen Zuhause eigentlich gut aus aber nach vier Monaten musste er dort ganz schnell weg, weil er angeblich zu schwierig war.

Auf die Schnelle konnte die Schäferhunde-Hilfe aber keinen Platz organisieren und haben uns gefragt ob wir einen Platz hätten. Eigentlich waren wir zu diesem Zeitpunkt bis unters Dach voll aber wir haben uns dennoch entschieden zu helfen. Also kam Max zu uns.

Leider hatte er sich, laut den Vermittlern, sehr verändert. Aus dem freundlichen und zugänglichen Rüden ist ein stark verunsicherter Hund geworden, der schnell die Zähne zeigt und keinen einfach so an sich heran lässt.

Wir haben ihn mit viel Mühe in unserem Zwinger untergebracht und ließen ihn erst mal ankommen. Gott sei dank war das Eis dann aber doch schneller als gedacht gebrochen und erste Spaziergänge waren möglich.

Auf den gemeinsamen Runden ist er neugierig, aber auch schreckhaft und unkontrollierte Hundebegegnungen verunsichern ihn stark. Er beginnt nun langsam uns zu Vertrauen und orientiert sich auch an seiner Bezugsperson.

Max braucht Menschen mit Erfahrung und mit dem Feeling wann es ihn zu viel ist und er den Schutz seiner Bezugsperson braucht. Er versucht zwar Situationen selber zu regeln aber eigentlich kann er es gar nicht und ist froh wenn er die Verantwortung abgeben kann. Wie die meisten der Hunde...

Kinder sollten nicht im gleichen Haushalt leben aber gerne ein Artgenosse. Auch mit Katzen soll er verträglich sein.

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