Mitch

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MitchLabrador Retriever

Alter: 1 Jahr 2 Monate
Wartet seit: 4 Monate
Größe: groß
Geschlecht: männlich
Eignung: Personen mit sehr viel Hunde-Erfahrung
Geimpft: Ja
Standort: Tierheim Weil am Rhein
Status:
Wartet
Letzte Änderungen: 08.03.2021
Update 31.12.20:
Mitch macht super Fortschritte, er hat momentan eine Hauptbezugsperson, die sehr viel mit ihm arbeitet und bei der er sich sehr gut benimmt (bei allen anderen klappt es leider noch nicht so reibungslos...). Inzwischen ist es möglich, ihn entspannt anzuleinen, ohne angesprungen zu werden. Auch das anziehen des Maulkorbs funktioniert sehr gut, inzwischen schnappt er nicht mehr danach, sondern setzt sich brav hin und wartet, bis er angezogen ist. Draussen läuft er sehr schön bei Fuß, lässt sich auch durch minimale Einwirkung durch die Leine oder Stimme gut korrigieren. Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger attackiert er gar nicht mehr, bei Hundebegegnungen ist seine Reaktion stark vom anderen Hund abhängig. Auch hier lässt er sich allerdings gut einschränken, ohne dass es zu Übersprungshandlungen kommt.
Wie bereits erwähnt, ist dies vor allem bei seiner Haupbezugsperson der Fall, es muss definitiv weiterhin mit ihm daran gearbeitet werden, um seine Verhaltensweisen zu festigen und zu verhindern, dass er in alte Muster zurück verfällt.
Da er sich sehr am Mensch orientiert, suchen wir für ihn neue Besitzer mit Hundeerfahrung, die ihn selbstsicher führen können, sodass er nicht das Gefühl hat, die Verantwortung übernehmen zu müssen.
 
Update:
Mitch ist nun schon einige Tage bei uns und wir hatten die Möglichkeit ihn besser kennen zu lernen und ihn unter die Lupe zu nehmen. Es gibt Dinge, bei denen ist Mitch genau das was er ist: ein waschechter Labrador. Egal ob "will to please", Ansprechbarkeit (je nach Situation) oder die Motivierbarkeit über Futter - da tut der junge Mann was man als Labbi eben so macht. 

Dann gibt es da aber noch die andere, leider weniger erfreuliche Seite:
Mitch hat, wie bereits erwähnt, wenig Grenzen kennen gelernt. Er zieht stark an der Leine, ist draußen oft sehr abgelenkt und macht "sein Ding". Dabei ist er nicht immer gut ansprechbar. Bei Hundebegegnungen ist von manierlichem Vorbeigehen bis zu pubertärem Aufplustern alles drin. Hierbei ist es auch möglich, dass er sich dann einen "Blitzableiter" sucht. Das heisst, er kommt nicht an das Objekt, an das er ran will und geht stellvertretend Menschen oder anderen Hunden entgegen. Die gute Nachricht ist, dass er sich mit ganz klaren Ansagen recht gut führen und beeindrucken lässt. Dafür benötigt er aber auch entsprechende Konsequenz und einen Menschen, der das alles auch authentisch darstellen kann. Fühlt er sich überlegen, übernimmt er das Ruder und maßregelt Menschen, zum Beispiel durch anspringen, am Arm festhalten oder schnappen.  
Er benötigt Grenzen, eine Schulter zum anlehnen und einen verlässlichen Menschen an seiner Seite der ihm in jeder Lebenslage gewachsen ist. 

Wir glauben, Mitch kann ein Traumhund für erfahrene und ambitionierte Labrador Fans werden, dafür muss man aber auch etwas Arbeit in in stecken. Wir empfehlen, diesen Prozess mit einem kompetenten Hundetrainer zu begleiten. 

Ach ja hier noch ein paar Bonuspunkte von Mitch: Er kann allein bleiben, ist katzenverträglich und fährt gerne Auto.
Mitch kann daher problemlos zu Katzen vermittelt werden. Ein Zweithund wäre ebenfalls denkbar, sofern dieser Mitch vom Wesen her gewachsen ist. Wie bereits erwähnt, vermitteln wir ihn auf Grund seines Wesens nicht zu Familien mit Kindern.



Der 10 Monate alte Mitch wurde gestern abgegeben. Seine Menschen waren total überfordert mit ihm, weil er Ressourcen verteidigt und nun schon einige Male zugebissen hat.
Zwei private Vermittlungsversuche schlugen fehl und nun waren wir die letzte Option für den jungen Burschen.
Mitch ist noch sehr unerzogen und hat bisher nicht gelernt Grenzen zu akzeptieren. Es ist leider eher so, dass er Erfolg hatte, sie zu überschreiten😞.
Wir versuchen ihm nun etwas Höflichkeit beizubringen und auch sein Vertrauen zu gewinnen, so dass er wieder lernt, dass er sich auf Menschen auch verlassen kann.
Er wird nicht an eine Familie mit Kindern vermittelt und seine zukünftigen Menschen sollten Hundeefahrung haben.
 

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