Tierischer Adventskalender-Tiervorstellungen

Dienstag, 1. Dezember 2015 08:33 – Donnerstag, 24. Dezember 2015 23:55

Alle Wünsche wurden erfüllt. Wir danken allen Spendern von Herzen und werden weiter berichten, sobald die Spenden bei uns angekommen sind.

Wir wünschen ihnen ein schönes Weihnachtsfest im Kreise ihrer liebsten Zwei- und Vierbeiner

Ihr Tierheim Team


Adventskalender: Heiligabend

Hallo liebe Leser,
ich bin es, eure Jessie. Heute ist Weihnachten und ihr dürft, zusammen mit mir, das letzte Türchen des Adventskalenders lesen.

Wer mich auf unserer Homepage sucht, findet mich nicht unter den Hunden die zur Vermittlung stehen, sondern unter den Hunden,die Paten suchen. Diesen Platz teile ich mir mit 4 weiteren Hunden. 

Jedoch bin ich die Einzige, die im Tierheim lebt. Alle haben im Laufe der Zeit eine Pflegefamilie gefunden. Ich warte hier schon so lange, dass ich eben erst mal auf der Homepage nachschauen musste, wie lange es denn nun ist. 7 Jahre und 2 Monate steht da. Wahnsinn oder? 
Ich war noch ein junger Hüpfer als ich hier angekommen bin und inzwischen habe ich einige Alterswehwehchen und bin deutlich gemütlicher geworden. 

Zähne habe ich aber immer noch! 
Sollte mir also der falsche Mensch oder Hund zu nahe kommen, werden sie das merken.
Warum ich so bin, das ist seit Jahren mein gut gehütetes Geheimnis. Aber ich verrate euch so viel: Ihr Menschen habt mich zu dem gemacht, was ich heute bin.

Ja wenn wir schon beim Thema Menschen sind - hier gibt es inzwischen viele Menschen, die ich ins Herz geschlossen habe. Dafür mussten sie mich alle eine Weile mit Leckerlis bestechen. Das hab ich mir gut ausgedacht oder? „grin“-Emoticon

Heute ist ja Weihnachten und das ist für mich die Chance, diesen Menschen mal Danke zu sagen. 
Danke an meine lieblings Menschen, die jeden Tag zu mir kommen mit mir Laufen, mit mit kuscheln und die mich vor vielen Jahren hierher gebracht haben, 

Danke an die Chefin hier, die alles möglich macht, damit es mir gut geht, 

Danke an meine persönliche Physiotherapeutin, die mich jede Woche durchknetet, damit meine Knochen mich nicht so sehr plagen,

Danke an meine Tierärztin, die mich fit hält (wenn auch nur mit Maulkorb, so groß ist meine Liebe dann doch nicht),

Danke an alle Helfer, die mich so nehmen wie ich bin und respektieren, dass ich nicht immer auch Kuschelkurs bin,

und natürlich Danke an alle Spender und Mitglieder des Tierheims. Mir ist bewusst, dass ich sehr viel Glück hatte. Schon mehr als 1x sollte ich eingeschläfert werden, doch dann durfte ich zu euch kommen und hier habe ich ein zu Hause auf Lebenszeit gefunden. Ich verbringe einen Großteil meines Lebens hier und weiß, dass es ein Privileg ist das Maskottchen und der Dauergast unter all den Gasthunden - die kommen und gehen - zu sein. Das alles wäre nicht möglich ohne die finanziellen Mittel und das ganze Engagement das ihr tagtäglich zeigt, um mir und anderen Tieren zu helfen.

Danke das ihr mir ein Leben ermöglicht!

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten, ruhige Festtage mit euren Familien und euren Vierbeinern.

Eure Jessie

Momentan sind noch 5 Wünsche auf unseren Wunschlisten offen:

3 Wünsche hier:
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So funktioniert unser Adventskalender

Adventskalender Tag 23: Susi
 
Miau,
hier spricht eure Susi. Ich bin bereits zum zweiten Mal hier m Tierheim. Warum? Tja, das weiß ich selbst nicht so richtig.
 
Also das Ganze fing Anfang des Jahres an, da war mein Mensch plötzlich weg. Es war ein ziemliches Gewusel bei uns zu Hause. Choko, die andere Katze die mit mir dort lebte, und ich, wussten gar nicht wie uns geschieht. Man sagte uns dann, dass unser Mensch nicht wieder kommen wird und brachte uns hierher. Ich fand Choko immer in Ordnung aber als er dann eines Tages ausgezogen ist und ich immer noch hier war, war das auch ok für mich. Generell finde ich andere Katzen ok, brauche sie aber nicht. Bei Menschen ist das anders. Ich mag Menschen!
Unser Mensch sagte früher immer, ich wäre eine Kuschel-Kugel. Ob das eine Anspielung auf meine Figur war? Mmmhhh ganz schön fies wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke.
 
Nun ich wurde auf jeden Fall kurz nach Choko vermittelt doch nach wenigen Monaten hat mich die Familie nun wieder hierher gebracht. Ich finde es laut und hektisch hier im Tierheim. Es ist einfach viel zu viel für so eine entspannte Katze wie mich.
 
Ich hoffe eine nette, ruhige Familie liest diesen Text und kommt mich besuchen. Ich warte auf euch, damit ich endlich hier raus kann. Dann dürft ihr mich auch Kuschel-Kugel nennen wenn ihr wollt.
 
So und jetzt möchte ich euch noch etwas zur Wunschzettel-Adventskalender Aktion hier sagen. Seit 23 Tagen lest ihr hier fleissig mit und erfüllt und Tieren Wünsche, das finde ich große Klasse. Vielleicht habt ihr schon gesehen, was ich mir wünsche, ein paar Spielsachen, damit ich etwas abgelenkt werde. Ich hoffe, ich bekomme dann auch gleich noch 1-2 nette Helfer mit dazu, die mit mir spielen.
 
Insgesamt sind nun noch 10 Wünsche offen.
Ich bin gespannt, wie viele bis zum heiligen Abend noch erfüllt werden.
Der Countdown bis zur Erfüllung aller Wünsche und bis zum heiligen Abend läuft und ich werde euch auf dem Laufenden halten!
Die Liste wird bis morgen ständig aktualisiert und wer weiß, vielleicht lasse ich mich dann sogar dazu herab euch noch weitere Fotos von mir zu zeigen.
 
Bis bald
 

 

Adventskalender Tag 22: Hanni und Nanni

 

Halllooooo wir sind es,
puh wir sind ganz schön spät dran mit unserem Bericht. Aber wisst ihr wir sind noch jung und haben vor lauter Unfug machen vergessen, dass heute unser großer Tag ist und wir den Adventskalender heute mit unserer Geschichte schmücken dürfen.

 

Tja also wo fangen wir an ... mmmh... wir sind die letzten Kitten von diesem Jahr die noch ein zu Hause suchen. Unsere Mama war auf der Suche nach einem Platz, an dem sie uns zur Welt bringen konnte. Doch die Menschen meldeten dem Tierheim, dass eine trächtige Katze in ihren Kellern herumschleicht. 

Wir erblickten das Licht der Welt im Keller eines Wohnhauses. Wir waren erst wenige Tage alt, als eine Frau vom Tierheim kam und unserer Mama eine Falle stellte. 
Ach da fällt uns ein, ihr kennt ja unsere Mama, Hanna habt ihr ja vor ein paar Tagen hier kennen gelernt...

Nun weiter mit der Geschichte. Hanna entdeckte die Falle nicht und wurde gefangen. Wir waren noch blind und konnten uns ebenfalls nicht wehren. Also hat die Frau uns alle eingesammelt und in eine enge Box gesteckt. Aber eigentlich war das ganz gut, da wo wir hinkamen, war es zwar eng aber warm und wir bekamen immer gutes und leckeres fressen. 
Nur die Menschen die dort jeden Tag waren, die waren gruselig. 
Unsere Mama hat uns beigebracht, dass Menschen immer ein Grund zum flüchten sind. Tja und als wir alt genug waren durften wir auf eine Pflegestelle ziehen.

Nun sind wir bei einer anderen netten Frau vom Tierheim. Sie gibt sich wahnsinnig viel Mühe mit uns und hilft uns, das wir langsam die Scheu vor ihr verlieren. Stellenweise klappt das auch schon ganz gut, doch manchmal erinnern wir uns an das zurück, was unsere Mama uns gesagt hat und bekommen wieder Angst vor den Zweibeinern.

Daher sagt unsere Pflegemama, dass wir ein ruhiges und geduldiges zu Hause suchen. 

So und jetzt verlinken wir euch noch unsere Wünsche :)

Liebe Grüße
eure Hanni und Nanni

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Adventskalender Tag 21: Rex

Guten morgen,
ich bin es, euer Rex. Die meisten von euch werden mich schon kennen. Ich bin der Nackt-Schäferhund. Jaja, was soll ich sagen, mir geht es schon lange schlecht und irgendwann muss man sich entscheiden, ob man seinen Humor behält oder sich in eine Ecke verkriecht.
Ich habe mich entschieden, das Beste aus meiner Situation zu machen, denn leider kann ich sie so oder so nicht ändern.

Wobei ich sagen muss, dass meine derzeitige Situation eigentlich ganz ok ist. Ich habe endlich das Gefühl, dass sich jemand um mich bemüht und meine körperlichen Probleme in Angriff nimmt.

Ich bekomme gerade spezielle Medikamente die mir helfen, damit es mir besser geht. Außerdem bekomme ich ganz besonderes Futter. Denn die Menschen sagen, sie haben einen Allergietest mit mir gemacht und dabei kam heraus, dass ich quasi gegen alles allergisch bin. Na super, von was lebe ich denn jetzt?
Von Luft und Liebe?
Wohl eher nicht. Aus diesem Grund suchen sie nun fieberhaft nach Alternativen für mich. Sie haben sogar extra eine Ernährungsberaterin für Hunde zur Beratung hinzu gezogen. Ich weiß nicht genau, was die macht aber ich hoffe, die kocht dann jeden Tag 2x für mich persönlich und bringt das Essen dann auf einem Tablett aus Stöckchen zu mir. Das wäre doch was! Ein persönlicher Koch der immer die leckersten Dinge für mich zaubert...Ach ja ich hätte da schon einige Ideen.

Am Liebsten würde ich mir von euch auch ganz viel Futter wünschen aber die fiesen Menschen hier haben mir das verboten :( Sie sagen, dass ich sonst vielleicht wieder mehr krank werden könnte und ich erst mal strenge Diät halten muss. Bah! Diät und das zu Weihnachten...nicht nett! Aber da sind wir wieder beim Thema: Ich muss wohl das Beste daraus machen, denn ich kann es nicht ändern.

Also freue ich mich, trotz Diät, dass die hier so viele tolle Spaziergänge mit mir machen und wünsche mir ein tolles Kauspielzeug und ein schönes weiches Bettchen von euch.

Liebe Grüße
Euer Rex

PS: Ich wollte euch auch hier noch mal persönlich Danke sagen. Danke an die vielen Spender, die geholfen haben meine Tierarztkosten zu bezahlen, danke an die Ernährungsberaterin, die sich Zeit für mich nimmt, Danke an die Leute aus dem Tierheim, dass sie mir eine Chance geben und Danke an euch alle, die ihr mir die Daumen drückt <3

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Adventskalender Tag 20: Miezeli und Hexli
 
Miau,
heute ist mein Tag! Man hat mir gesagt, das ich diesen Tag bekomme, weil heute ein ganz besonderer Tag ist - der 4. Advent- und die Menschen hier hoffen, dass jemand auf uns aufmerksam wird.
 
Mein Name ist Miezeli, ich bin mit meiner Freundin Hexli vor ein paar Wochen ins Tierheim gekommen. Wir haben unser leben lang bei einem netten Menschen gewohnt. Er hat uns gefüttert, gestreichelt und wir haben ein sorgenfreies Leben geführt.
 
Fast 15 Jahre lang waren wir dort. Könnt ihr euch das vorstellen? So eine lange Zeit...Ich kann mich an gar nichts anderes mehr erinnern. Ihr Menschen seid mit 15 ja noch grün hinter den Ohren aber für eine Katze ist das schon ein hohes Alter. Ich weiß, dass wir die meisten Jahre unseres Lebens hinter uns gebracht haben. Was bleibt, ist eine kurze Zeit auf dieser Welt.
 
Wir sind hier gestrandet, weil unser Mensch eines Tages schwer krank wurde. Auch er ist bereits älter und man hat uns gesagt, dass er uns nicht mehr abholen wird. Er ist also, genau wie wir, in einem Heim gefangen. Wir sind beide unendlich traurig darüber, dass wir unseren geliebten Menschen nicht mehr sehen dürfen.
 
Ach ja, was ich ganz vergesse habe, ich wollte euch noch erzählen, warum ich euch heute schreibe und nicht meine Freundin Hexli. Leider sind wir momentan getrennt, das erste mal in unserem Leben dürfen wir nicht zusammen sein. Hexli ist krank, sie hat Schnupfen, und muss in der Quarantänestation wohnen bis sie wieder gesund ist. Ich vermisse sie furchtbar. Man hat mir zwar versprochen, dass wir uns wieder sehen aber ich habe Angst um sie und sitze den ganzen Tag in meinem Kratzbaum, in der Hoffnung, dass sie bald wieder zu mir kommt.
 
Überhaupt finden wir beide es hier furchtbar. Wir verstecken uns (im Normalfall zusammen) in einer dunklen Ecke und hoffen, dass dieser furchtbare Albtraum hier bald zu Ende ist.
 
Nun ich will euch nicht länger stören an diesem 4. Advent aber ich möchte euch noch um etwas bitten:
 
Teilt Hexli und mich. Wir hoffen so sehr, dass wir bald einen netten Menschen finden, der uns hier raus holt. Das hier ist kein Platz zum alt werden. Wir suchen daher zusammen ein zu Hause mi tFreigang, einem warmen Plätzchen und gelegentlichen Streicheleinheiten.
 
Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent, auch im Namen von Hexli.
 

Adventskalender Tag 19: Darius

 

Hallo Leute,
hier ist euer Darius. Auch ich bin eine Fundkatze die sehr scheu ist. 
Mein Leben lang habe ich mit meinen Katzenkumpels an einem Ortsrand gewohnt. Wir waren Vagabunden. Sind frei wie Vögel Tag für Tag durch die Gassen gezogen. Die Menschen haben uns manchmal gesehen aber meistens haben sie uns ignoriert, manchmal haben sie uns auch verjagt. 
Das war kein einfaches oder schönes Leben. Ich bin wild geboren und war eines von wenigen Kätzchen, die im Jahr meiner Geburt überlebt haben. Wir waren so viele und je älter wir wurden, desto mehr sind gestorben. Krankheiten, Hunger, Durst und Verletzungen haben viele Opfer gefordert. Wir waren auf uns allein gestellt und meine Mutter hat all ihre Kräfte aufgebraucht, um uns großzuziehen. Eines Tages war sie weg. Ich weiß nicht wohin, sie hat sich nicht verabschiedet und kam nie wieder.

 

Ich wurde größer, habe gelernt mein Revier zu verteidigen, meine Gruppe zu unterstützen und Futter zum überleben zu finden. Ich kannte jeden Winkel unseres Gebietes und wusste genau, wann die alte Dame in der 1. Straße ihren Müll rausstellt und wann die Kinder daneben ihr Pausenbrot wegwerfen. Doch nicht immer hatten wir so viel Glück also übte ich Tag für Tag und wurde zu einem begabten Mäusefänger. 

Doch wie so oft, wurden Jäger irgendwann zu gejagten. Die Menschen wollten in unserem Revier etwas bauen. Unsere Schlafplätze wurden zerstört, große Maschinen wurden bereits in Stellung gebracht. Wir mussten umziehen, doch wohin? 
Wir irrten ziellos umher, einige von uns waren noch sehr jung, andere schwer krank oder verletzt und in diesem Moment größter Not fanden wir Schälchen, prall gefüllt mit Katzenfutter. Wir waren so erleichtert, endlich eine Mahlzeit zu finden, dass wir uns alle auf das Futter stürzten. Doch sobald wir anfingen zu fressen, gab es einen großen Knall und wir saßen in der Falle. Panik brach aus. Menschen kamen, legten Decken über uns und brachten uns weg. Ich wurde in eine kleine Box gesteckt. Ich bekam fressen und trinken und körperlich fehlte es mir an nichts, ich fühlte mich besser denn je - doch mein Geist war gefangen, wie ein Vogel im Käfig. 
Nun bin ich hier, im Katzenzimmer, dass ist besser, als die kleine Box in der ich davor war. Dennoch ist es nichts, im Vergleich zu dem, was ich vorher hatte. Keine Mäuse, keine bekannten Gesichter und ich muss mich erst langsam an mein neues Leben gewöhnen.

Ich hoffe ich komme hier bald raus, finde einen Platz mit viel Ruhe und Freiraum. Eine Familie, die meinen freien Geist akzeptiert. Dann werde ich vielleicht auch zur Ruhe kommen und mich mit meiner Zuneigung bedanken.

Euer Darius
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Adventskalender Tag 18: Nele

Hallo,
ich bin es, eure Nele.

Heute ist mein Tag und ich möchte euch gerne etwas von meiner Geschichte erzählen. Auch ich bin eine Katze, die als Fundtier ins Tierheim kam. Über meine Vergangenheit weiß ich nichts mehr. Ich kann mich nur an einen lauten Knall erinnern und dann wurde alles schwarz. Aufgewacht bin ich dann in einem Raum mit ganz vielen Menschen in weißen und grünen Kitteln. Dort blieb ich dann für eine lange Zeit. 
Sie sagten, es stehe nicht gut um mich. Mein Kiefer war zerschmettert und mein Becken gebrochen. Ich konnte nicht laufen und fressen fiel mir sehr schwer. Doch ich kämpfte mich durch und nach einiger Zeit haben sie mich in einen anderen Raum gebracht. Sie nennen es Quarantäne Station. Es ging mir inzwischen etwas besser aber ich war froh, um die Ruhe die ich dort hatte. Nach einiger Zeit durfte ich wieder umziehen. Ich lebte dann in einem Raum mit vielen anderen Katzen. Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder Gras unter meinen Pfoten zu spüren. Doch irgendwie kam ich nicht klar. Menschen, Hundegebell und die vielen Katzen, das war zu viel für mich. Ich zog mich immer mehr zurück und wollte auch gar nichts mehr fressen, so geschockt und irritiert war ich von dem ganzen Trubel. 
Gott sei Dank retteten mich die Menschen erneut und ich kam wieder in den Quarantäne Raum. Dort pflegten sie mich und ich war froh, wieder mehr Ruhe zu haben. 

Doch ich konnte ja nicht ewig dort bleiben, also entschied die Menschenfrau die hier jeden Tag ist, das ich mit zu ihr kommen darf. Das war der Beste Umzug von allen! Momentan lebe ich in einer WG mit ein paar Katzen, die meisten sind noch Babys, aber ich komme gut mir ihnen klar. Da sind auch noch so komische Hunde, die finde ich nicht so toll aber wir gehen uns aus dem Weg. Ja und dann sind da noch 2 tolle Menschen, die sich um mich bemühen. Sie sagen ich bin so still, dass man fast nicht merkt, dass ich da bin.

Ich passe mich eben an. Ich war eine schwarze unabhängige Katze, ich habe immer überlebt, indem ich mich unsichtbar gemacht habe. Doch ich freue mich sehr, wenn die Menschen mich dennoch sehen und mit mir kuscheln, denn eigentlich mag ich das sehr gerne. Aber ich bin eben eine stille Genießerin. 

Nur heute, heute habe ich mal viel gesagt, damit ihr alle erfahrt, was ich schon erlebt habe.
Ich wünsche mir 2 neue Kratzbäume für die netten Menschen hier, sie kümmern sich so toll um uns, das sie auch mal etwas zurück bekommen sollen.

Eure Nele

Hier geht es zum Wunschzettel 13.12.-18.12.2015
Hier geht es zum Wunschzettel 19.12.2015-24.12.2015
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Adventskalender Tag 17: Hanna
 
Liebe Tierfreunde,
auch heute müssen wir wieder für unsere Tiere sprechen und zwar für die süße Hanna.
 
Eigentlich hat Hanna alles, was man braucht um als Katze eine gute Vermittlungschance zu haben, sie ist jung, hübsch und gesund. Doch leider ist sie sehr scheu und das wiederum, wollen die meisten Menschen nicht.
Hanna kam als Fundkatze zu uns, war dann einige Zeit in unserer Quarantäne und kam dann in eines unserer Katzenzimmer. Dort sitzt sie nun in einer Höhle und traut sich kaum hinaus.
 
Hanna ist leider ein typischer Fall, wir bekommen sehr oft relativ junge Katzen, die irgendwo eingefangen werden und kaum an Menschen gewöhnt sind. Woher diese Katzen kommen, fragen wir uns selbst immer wieder. Meistens stammen sie aus ungeplanter und/oder ungewollter Vermehrung. Manchmal ist es auch der Nachwuchs von bereits wild lebenden Katzen. Daher möchten wir an dieser Stelle nochmal daran erinnern, dass man Katzen nur kastriert nach draußen lassen sollte.
 
Wir hoffen, das auf diesem Wege einige Menschen auf Hanna aufmerksam werden und der zarten Katze trotz ihres schüchternen Wesens eine Chance geben.Mit viel Ruhe, Zeit und Liebe wurde schon so manch scheues Reh zum Schmusetiger.
 
Heute gibt es noch eine kleine Vorschau auf unseren 4. und letzten Wunschzettel für die Tage bis zum heiligen Abend.
Wir wünschen euch einen guten Start in den Tag.
 
Euer Tierheim Team
 



Adventskalender Tag 16:
 
Guten Morgen,
hier ist eure Lilly. Ich warte nun schon seit einem viertel Jahr im Tierheim. Ich freue mich sehr, dass ich heute die Chance habe, mich euch vorzustellen.
Seit ich hier bin habe ich schon viele Katzen gesehen, die gekommen und wieder gegangen sind und ich frage mich oft: Was hatten sie, was ich nicht habe?
Ok, ich gebe zu, manchmal habe ich meinen eigenen Kopf aber hey, sind nicht alle Katzen so? Ich bin nicht zu jung und nicht zu alt, nicht zu dick und nicht zu dünn. Ich bin verschmust aber gehe auch mal gerne meinen eigenen Weg.
 
Es ist zwar ok hier im Tierheim und wir haben hier einige nette Menschen die sich auch um mich kümmern aber es ist nicht das selbst wie wenn man ein zu Hause hat. Bald ist Weihnachten und das macht mich nachdenklich und traurig.
Ich habe gehofft, dass ich in diesem Jahr einen eigenen Weihnachtsbaum mit vielen tollen, bunten Kugeln zum spielen bekomme, doch vermutlich wird daraus nichts.
 
Hier im Tierheim müssen wir alles teilen. Die Menschen, die Klos, das Futter. Ich muss sogar meinen Namen teilen, denn wir haben hier noch eine andere Katze mit dem Namen Lilly (aber die ist grau-weiß und nicht so schön getigert wie ich).
 
Doch ich gebe nicht auf! Ich warte hier auf meine neue Familie!
Deshalb hier nochmal der Aufruf:
 
Katze im besten Alter sucht Dich!
Du möchtest eine nette, hübsche Miezekatze?
Es wäre auch ok für mich, wenn du arbeiten gehst und ich dann alleine bin, nur Freigang brauche ich. Wenn du dann nach Hause kommst, warte ich auf dich. Ich spiele gerne, bin bestechlich und mit mir kann man Mäuse stehlen.
Also, kommt und besucht mich im Katzenzimmer 1 im Tierheim.
 
Und damit ich noch etwas für das WG Leben hier tue, wünsche ich mir bis dahin noch ein paar neue Katzenklos, denn die ollen Schüsseln hier müssten teilweise mal ausgetauscht werden.
 
Bis bald
Eure Lilly

 
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Adventskalender Tag 15: Milky

 

Hallo zusammen,

 

ich bins eure Milky. Seit einigen Wochen wohne ich bei Jessie im Zwinger. Jessie ist schon viele Jahre hier und sie hat mir erklärt wie das Leben hier so funktioniert.

 Vor einigen Tagen kam eine der Menschen hier zu mir.

 Zunächst hab ich sie erst mal angebellt (weil ich fast alle zuerst mal anbelle und dann frage, was sie überhaupt wollen).

 Sie sagte mir, dass ich mir etwas wünschen kann.

 Ich ?

 Etwas wünschen ?

 Einfach so ?

  

Sie sagte: Nein, nicht einfach so, es ist bald Weihnachten

 

Weihnachten ?

 

Da habe ich noch weniger verstanden (und noch mal gebellt, sicher ist sicher)

 

Danach habe ich mich mit dem Gedanken von "wünschen" langsam angefreundet - stellt euch mal vor, ich durfte mir noch nie in meinem Leben etwas wünschen! Doch wer die Wahl hat...

 

Also entschied ich mich für eigene riesige Wiese mit viel Möglichkeiten zum buddeln und einem kleinen Fluss in der Mitte dazu wäre ein Sofa für Jessie und mich durchaus angebracht.

 

Geht nicht; sagte sie; das Tierheim und der Zwinger sind zu klein :(

 

Da musst du noch etwas Geduld haben, bis du deine eigene Familie gefunden hast.

 

Geduld, na toll....Nun gut also Versuch Nummer 2:

 

Wenn es schon kein Sofa sein kann, dann hätte ich gerne ein paar neue Plastikbettchen, denn die in meinem Zwinger wurden von meinen Vorgängern schon heftig mit den Zähnen bearbeitet. Uuuund dann noch eine Hundehütte für Jessie und mich, dann können wir wenigstens in Ruhe von einer eigenen Wiese träumen (denn wenn ich gerade nicht belle, irgend ein anderer Hund hier tut es sicher...)

 

So jetzt hab ich aber genug geschrieben. Ich bin gespannt ob das mit dem wünschen klappt.

 

Bis bald und wir hören uns

 

Eure Milky


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Adventskalender Tag 14: Vivienne

 
Miau,
ich bin es, eure Vivienne. Habt ihr schon das coole neue Bild von meinen Geschwistern und mir auf Facebook gesehen?
Ihr habt ja nun schon einiges von uns erfahren. Chanel und Valentino haben euch ja schon geschrieben, wo wir herkommen und was wir so machen. Ich möchte euch heute gerne in unseren Alltag entführen und da Bilder mehr sagen als 1.000 Worte, habe ich "bewegte Bilder" in Auftrag gegeben. Ich hab auch extra Anweisungen gegeben, dass man keine Musik zu den Bildern abspielt, denn so könnt ihr mich, wenn ihr ganz leise seid, sogar schnurren hören. Leider hört man dann auch Valentino schmatzen, ich bitte euch um Entschuldigung für seine Tischmanieren (Männer....).
 
 
 
Liebe Grüße
Eure Vivienne

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Adventskalender Tag 13: Unsere Rattenbande

 

Liebe Tierfreunde,
heute werden wir mal wieder für unsere Tiere berichten. Wir haben zwar versucht, unseren Ratten einen schönen Text für heute abzugewinnen, allerdings gestaltet sich das bei dem Durcheinander das unsere Jungs veranstalten sehr schwierig. 
Da steht man in unserem Rattenzimmer, zwischen 3 Volieren und jeder will zuerst etwas erzählen, da brummt einem schnell der Kopf °_°

 

Wie wahrscheinlich viele von euch gelesen haben, wurden die Ratten die wir seit diesem Sommer bei uns sind in einer Wohnung zurück gelassen. Die weiblichen Tiere und auch der Nachwuchs konnte bereits gut unter gebracht werden. Jedoch warten immer noch einige ältere Böcke und einige jüngere Böcke auf ein neues zu Hause. Momentan sind es insgesamt 4 Gruppen. Diese Gruppen würden wir am liebsten in dieser Konstellation vermitteln, es handelt sich jeweils um 2-3 Tiere. Wir hätten die Gruppen gerne größer gestaltet, mussten aber wegen kleinerer Streitigkeiten eine Gruppe trennen. 

Nun suchen wir Liebhaber von gestandenen, großen Böcken, die sich unserer Süßen annehmen. Gestern haben wir Leckerlis verteilt, ich konnte gar nicht so schnell neue Fotos machen wie die Goodies samt Ratten im Häuschen verschwunden sind :)

Da sich unsere Jungs nicht einig wurden, was sie gerne hätten, haben wir auch hier eingegriffen und Wunschzettel gefüllt und zwar mit Futter, Leckeries und zwei Laufrädern für die Teenies.

Wir wünschen allen einen schönen, besinnlichen 3. Advent. Genießt die Ruhe mit euren Vierbeinern.

Euer Tierheim-Team

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So funktioniert unser Adventskalender

 

 

 

Adentskalender Tag 12: Bubu

Guten Morgen,

 

ich bin es, euer Bubu. Ich muss euch was tolles erzählen. Ich bin ja jetzt schon eine Weile im Tierheim und habe mich an den Alltag hier angepasst, dass heisst um 18 Uhr geh ich in mein Bettchen und schlafe friedlich bis zum morgen.
Doch gestern war alles anders. Kurz nach  18 Uhr, durfte ich bei einer Helferin ins Auto steigen (die hat im Übrigen auch einen Pudel, der ist genau so flauschig wie ich). Wir sind ein kurzes Stück gefahren und haben dann an einem grooooßen Haus angehalten. In dem Haus waren mehr Menschen auf einem Haufen als ich zählen konnte. Zuerst habe ich etwas skeptisch geschaut, doch dann ist mir aufgefallen, dass ich die alle kenne.

Ich war begeistert!

So viele liebe Menschen die mich mögen unter einem Dach. Ich habe mich so gefreut, dass die alle für mich gekommen sind. Alle haben mich gestreichelt und gekrault. Auch viele meiner Hundefreunde waren dort – aber keiner wurde so viel geknuddelt wie ich! Und am Ende war ich so müde, das ich einfach eingeschlafen bin.
Am späten Abend haben sie mich dann wieder zurück zu meinem Bettchen im Tierheim gebracht.
Heute Nacht habe ich dann von gestern geträumt, wie schön der Abend doch war und ich bin immer noch glücklich, weil die Menschen sich so gefreut haben das ich da bin. Ich brauche unbedingt mehr solcher Weihnachtsfeiern (so nennen sie dieses Treffen) nur für mich.
Ich habe mir überlegt, es wäre am Besten, wenn ich jemanden hätte, der sich täglich so toll um mich kümmert. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden...
Aber ich habe gehört, ihr habt meine Wünsche auf dem Wunschzettel schon erfüllt und ich bin mir sicher, wenn ich erst das schicke rote Mäntelchen habe, dann können mich die Menschen gar nicht mehr übersehen und ich finde jemanden für mich !


Euer Bubu

Hier geht es zum Wunschzettel 7.12-12.12.2015
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Adventskalender Tag 11: Puschel

Mümmel Mümmel, Schnüffel

 

ich bins, euer Puschel!

 

Jetzt bin ich seit guten 14 Tagen hier im Tierheim. Wie ihr ja alle gelesen hat, wollten mich meine Vorbesitzer loswerden und haben mich einfach in tiefster Nacht vor dem Tierheim ausgesetzt. An dieser Stelle möchte ich mich erst mal Bedanken bei den 71 lieben Menschen, die meine Suche nach meinem ehemaligen Besitzer geteilt haben. Fast 7.000 Menschen haben diesen Aufruf gesehen – leider haben wir bisher noch keine heisse Spur. Ich bin immer noch sehr traurig, dass sie mich einfach so wie Müll entsorgt haben und hoffe, dass man sie dafür bestrafen kann. Sowas wie mir soll keinem Kaninchen passieren und überhaupt, kein Tier sollte ausgesetzt werden, dafür gibt es doch Vereine wie diesen hier, die die Tiere pflegen wenn sie nicht mehr dort bleiben können wo sie sind.
Aber wenigstens kümmert man sich hier gut um mich. Ich habe einen sauberen, warmen Stall, leckeres Futter und gelegentlich besuchen mich die Menschen. Momentan lebe ich noch in einer WG mit einer ganzen Horde Ratten, die sind schon ganz schön komisch. Sie können die Gitterstäbe senkrecht hochlaufen und haben soooooo lange Schwänze aber dafür fast keine Ohren. Sehr seltsame Gesellen!
Aber die Menschen hier haben mir versprochen, dass ich im neuen Jahr endlich nette Langohren-Gesellschaft und mehr Platz bekomme. Bis dahin dauert es aber noch eine Weile und deswegen wünsche ich mir ein schönes Häuschen und einen Grastunnel uuuund natürlich was leckeres zu futtern, damit ich es mir hier noch ein wenig gemütlich machen kann über die Feiertage.

 

 

 

Flauschige Grüße

 

Euer Puschel

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Adventskalender Tag 10: Vivienne


Miau,

hier ist eure Chanel. Mein Bruder Valentino hat euch ja schon einiges über unsere Geschichte erzählt. Ich kann mich, im Gegensatz zu ihm, noch erinnern, was vor dem Tierheim war und das möchte ich euch heute erzählen.

Wir waren draußen, in einem Stall aber da es Sommer war, war es nicht so kalt. Wir sind irgendwo zwischen Heu und Hafersäcken auf die Welt gekommen. Neben unserer Mama gab es dort noch viele weitere Katzen, ich konnte sie gar nicht zählen, so viele waren es. Es gab da auch noch andere Tiere, die waren riesen groß und die Menschen haben sich manchmal drauf gesetzt und sind mit ihnen nach draußen gegangen.
Eines Tages kamen ganz viele Menschen zu uns und haben uns alle in Transportboxen gepackt. Wir wurden in ein Auto gesetzt, mit all den anderen Katzen, alle haben fürchterlich Miaut, viele Kätzchen haben ihre Mütter gesucht. Dann wurden wir noch 2x umgeladen und sind einen weiten Weg gefahren. Am Ende wurden wir in eine kleine Box gepackt. Quarantäne Station hieß das. Seit dem kümmern sich immer die gleichen Menschen um uns. Da gibt es einen Menschen, sie hat rote Haare, die sich seit dem ersten Tag um uns kümmert. Sie ist immer ganz besonders lieb zu uns, hat uns gewogen, gepäppelt und groß gezogen. Sie hat unserer Mama unter die Arme gegriffen, denn Mama war selbst sehr jung und unerfahren.
Die anderen Menschen hier sind auch ganz toll, nur leider haben sie nie viel Zeit für uns. Wir hätten gerne jemanden, der sich noch viel mehr mit uns beschäftigt, leider können wir uns momentan fast nur mit uns selbst beschäftigen. Auch auf meiner Wunschliste finden sich daher Dinge gegen Langeweile.

 

Bis bald

Eure Chanel

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So funktioniert unser Adventskalender


 

Adventskalender Tag 9: Gimli

 

Hallo Mäusefans,
ich bins, euer Gimli. Ich lebte für einigen Monate in einem kleinen Plastikkäfig in einem Kinderzimmer. Je länger ich dort war, desto dreckiger wurde mein Käfig und irgendwann musste ih dort ausziehen, weil man keine Lust mehr hatte, sich um mich zu kümmern. 
Jetzt denkt ihr vielleicht, ein paar Monate ist nicht so viel Zeit - für eine Maus schon! Ich habe mein halbes Leben in diesem winzigen Plastik-Gefängnis verbraucht, bis eine nette Tierschützerin der Familie gesagt hat, sie sucht ein neues zu Hause für mich. Sie hat mich dann zum Tierschutzverein Weil gebracht, von wo aus ich direkt auf eine Pflegestelle ziehen durfte. Ich bewohne zur Zeit ein großes Nager-Käfig mit vielen Buddel- und Klettermöglichkeiten. Doch wenn ich ehrlich bin, ist das schlimmste Problem immer noch nicht gelöst, denn ich bin immer noch sehr einsam. Vor ein paar Tagen haben sie mich dann mit einer Transportbox zu anderen Menschen gebracht, die haben mit gepickt und dann weiss ich gar nichts mehr...Mein Pflegefrauchen nennt es Kastration, ich nenne es eine Frechheit! Aber sie sagt, ich soll mich nicht so aufregen, denn nur so, habe ich die Möglichkeit den Rest meines Lebens mit anderen Mäusen verbringen zu dürfen. 

 

Naja ich muss zugeben, 2 Tage danach war alles schon wieder vergessen. Jetzt warte ich auf meine Traumprinzessin(en) oder ein paar nette Kumpels und bis dahin, wünsche ich mir gutes Futter und etwas zum spielen, damit ich mich weiter erholen kann und mir dabei nicht so langweilig ist.

Piepsige Grüße
Euer Gimli

 

Ach ja jetzt muss ich euch doch noch was erzählen, der Valentino, der gestern beim Adventskalender dran war, ist ganz schön frech. Einer seiner Kratzmöbel die er wollte, ist momentan nicht lieferbar, daher hat er sich eine Kuschelhöhle in Mäuseform nachträglich auf die Wunschliste gesetzt - Katzen, einfach unglaublich oder?

Und soll ich euch noch was sagen, weil die so gemein waren, mich zu kastrieren verrate ich euch jetzt ein Geheimnis, nämlich den Link zur Wunschliste vom 13.12-18-12.15

 

 

 

 

Adventskalender Tag 8: Valentino

Hallo ihr da draußen,

 

heute ist mein großer Tag! Ich bins, euer Valentino. Ich bin schon mega lange hier im Tierheim. Eigentlich kann ich mich gar nicht daran erinnern, dass ich schon mal wo Anders war. Ich lebe hier mit 2 meiner Geschwister. Unsere Mutter und unsere anderen Geschwister sind leider viel zu früh gestorben. Nun sind wir in einem Zimmer, weit weg von den anderen Katzen und Tieren. Die Menschen die uns jeden Tag besuchen tragen eine Astronauten-Uniform, sie haben uns erklärt, dass das sein muss, damit wir die anderen Tiere nicht anstecken. Komisch oder? Vor allem, weil ich, der große Valentino, mich gar nicht krank fühle. Ich bin eine muntere kleine Mieze und habe jeden Tag gaaanz viel Unfug in meinem flauschigen Kopf. Wenn die Menschen rein kommen, sitze ich schon in Lauerstellung auf einem Kratzbaum und warte darauf, bis ich ihnen auf den Rücken springen kann. Es ist so lustig zu sehen, wie sie sich dann immer erschrecken. Und jetzt kommen wir zu meinen Wünschen: Ich hätte so gerne mehr Spiel, Spaß und Spannung! Und da Ü-Eier nicht so gesund sind für Katzen heisst das in meinem Fall: Kratzmöbel und ein Fummelbrett. Ich bin jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen,

 

Bis bald

 

Euer Valentino 

 

Hier geht es zum Wunschzettel 7.12-12.12.2015
So funktioniert unser Adventskalender

 

 

Adventskalender Tag 7: Sirin

Wuff,

hier ist eure Sirin. Ich bin ja noch nicht so lange im Tierheim und um ehrlich zu sein habe ich auch immer noch nicht ganz verstanden, warum ich hier bin. Es kommen täglich einige nette Menschen zu mir, die sich freuen, wenn ich sie nicht anbelle und die mich mit Leckerchen bestechen. Warum nehmen sie mich dann nicht mit? Bringen mich weg von den doofen Gitterstäben hinter denen ich Tag für Tag sein muss, das verstehe ich nicht. Außerdem hat es hier so viele unheimliche andere Hunde mit denen ich so gar nichts anfangen kann...
Sie sagen, ich bin ein Listenhund und muss deswegen noch viel mehr lernen als alle anderen Hunde, damit ich eine Prüfung machen kann. Doch warum brauche ich eine Prüfung? Ich will doch nur ein Sofa und ein ruhiges entspanntes zu Hause.

Seit ich hier bin stelle ich mir mehr denn je die Frage, warum ich „schlimmer“ sein soll als andere Hunde? Ich erkenne keinen Unterschied zwischen mir und den anderen Hunden hier.
Naja es bleibt mir wohl nichts anderes übrig als zu warten, bis der Tag kommt an dem ich nicht mehr zurück in meinen Zwinger gebracht werde. Ich bedanke mich jetzt schon bei euch für die Wünsche die ihr mir erfüllt habt, so wird die Weihnachtszeit wenigstens etwas festlich für mich und ich weiß, dass jemand an mich denkt

 

Machts gut,

eure Sirin

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Adventskalender Tag 6: Marley 

 

Hohoho,
ich bin es, euer Marley. Man hat mir gesagt, ich darf dieses Jahr der Nikolaus sein. Ich glaube die haben da irgendwas falsch verstanden! Schließlich bin ich der der von jedem, der hier zur Türe rein kommt Geschenke haben möchte und nicht der, der Geschenke verteilt.

Wisst ihr, ich bin nämlich der Pförtner hier im Tierheim. Ich kontrolliere seit nunmehr einem Jahr und 3 Monaten täglich wer im Tierheim ein uns ausgeht. In meinem persönlichen großen Freilauf, gleich hinter der Eingangstür habe ich den perfekten Überblick über den Parkplatz und die angrenzende Straße. Eigentlich brauchen die hier im Tierheim gar keine Klingel mehr, ich melde früh genug, wenn sich jemand nähert.

Sobald sich jemand in meinen Einflussbereich begibt, wird er (mehr oder weniger) lautstark begrüßt. Das hängt ganz davon ab, ob ich denjenigen mag oder nicht. Was ich im Übrigen sehr gerne mag, sind Knochen und lange Spaziergänge. Wie ich gehört habe, habt ihr mir schon einen tollen Knochen zu Weihnachten bestellt. Dann ist das Festessen ja schon mal gesichert. Ich hoffe, der Typ der hier sonst immer schöne Ausflüge mit mir macht, schnappt sich möglichst bald eine der neuen Schleppleinen und testet sie mit mir zusammen aus. Jetzt brauche ich eigentlich nur noch eine neue Familie, vielleicht eine, bei der ich auch Pförtner spielen kann. Meinen Knochen würde ich dann natürlich mitnehmen! Also Menschen, traut euch! Ich warte hinter dem Eingang auf euch

euer Nikolaus Marley

 

 

Hier geht es zum Wunschzettel unseres tierischen Adventskalenders (01.-06.12.2015)
Psssst, ich verrate euch was, für alle die schon etwas schummeln wollen, hier findet ihr den Wunschzettel von 7.-12.12.2015

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Adventskalender Tag 5: Tourbo
 
Ihr habt euch bestimmt gefragt, warum ihr heute noch nichts von unserem Adventskalender gelesen habt. Planmässig wäre heute Tourbo an der Reihe und eigentlich solltet ihr nun hier einen kleinen Bericht von ihm lesen können.
 
Leider geht es Torubo gesundheitlich nicht gut, daher haben wir uns entschieden, dass wir euch heute kurz über ihn berichten.
 
Laut Aussage der Vorbesitzer hatte er einen Unfall und war danach sofort blind. Wir haben nun die nicht sichtbaren Schäden untersuchen lassen. Leider ist Tourbo nicht nur blind sondern weist auf motorische Probleme auf. So kann er zum Beispiel nicht rückwärts laufen. Wir warten gestern mit ihm in der Tierklinik, dort wurde ein CT und ein MRT gemacht.
Wir können zum jetzigen Zeitpunkt leider nocht nicht sagen, was die Ergebnisse für den hübschen Kater bedeuten.
 
Wir hoffen zum jetzigen Zeitpunkt alle auf ein kleines Weihnachtwunder.
 
Ein großer Lichtblick ist für uns, dass Tourbo heute noch auf eine Pflegestelle ziehen darf. Dort wird er rund um die Uhr betreut und wir hoffen sehr, dass er sich dort schnell einlebt und zur Ruhe kommen kann.
 
Wir danken den Spendern des heutigen Tages und werden die Wünsche von Tourbo natürlich zu Tourbos Pflegestelle weiterleiten.

Hier geht es zum Wunschzettel unseres tierischen Adventskalenders (01.-06.12.2015)
Psssst, ich verrate euch was, für alle die schon etwas schummeln wollen, hier findet ihr den Wunschzettel von 7.-12.12.2015

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Adventskalender 04.12.2015

Hallo Leute,

Dory hier. Heute kam die Tante die hier immer mit mir Übungen macht und fragte mich nach ein paar Wünschen. Ich habe mir Futter, Futter und Futter gewünscht. Ich hoffe das ist ok für euch.
Dann wollte sie noch Bilder von mir und so nem Kasper mit rot-weißer Mütze machen – Ähm nein! Hab ihr erst mal erklärt, dass der komische Kerl und ich keine Freunde werden. Wie ihr ja sicher schon gelesen habt ist Geduld nicht gerade eine meiner Stärken. Vielleicht ist das der Grund, warum die Tante immer einen ganzen Rucksack voll Geduld mitbringen muss wenn sie etwas von mir will?

Wie auch immer, ich habe nun schon seit ein paar Wochen den „Notfallstatus“ auf der Homepage aber bisher war noch niemand dabei, der mich wirklich interessiert hätte. Und schließlich muss es ja von beiden Seiten passen oder?
Also muss ich weiter mit den Menschen hier vorlieb nehmen. Die sind eigentlich ganz ok, wenn sie nur mehr Zeit für mich hätten!
Ich wäre am liebsten den ganzen Tag mit dabei aber das geht leider nicht, da hier noch viele andere Vierbeiner sind, die ebenfalls versorgt werden müssen und die meisten von Denen mag ich gar nicht. Außer Mogli, der ist toll – wobei nach der Aktion mit der Weihnachtsmütze....tztztz so ein Clown, der lässt echt alles mit sich machen, das würde mir ja nicht passieren.

Nun gut, ich bin etwas abgeschweift. Ich warte hier also weiter ungeduldig, bis mich jemand haben will, den ich auch mag und verbleibe bis dahin mit vollgesabberten Grüßen

 

Eure Dory 

 

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 Adventskalender 03.12.2015

Hallo liebe Katzenfreunde,

nachdem schon Hund und Kaninchen dran waren, konnte ich auch ein Türchen für mich reservieren. Die wenigsten von euch werden mich kennen, mein Name ist Pasquina, ich bin erst ein paar Wochen im Tierheim. Doch in meinen Alter ist Zeit alles, denn die läuft einem davon.
Ich lege keinen Wert darauf mich hier einzuleben, denn ich will hier so schnell wie möglich wieder weg. Daher verstecke ich mich Tag für Tag in einer Ecke und hoffe, dass jemand kommt, der mich für immer mitnimmt.

Ich bin tief enttäuscht von Menschen, denn Menschen haben mich nach 16 Jahren hier abgegeben. Dennoch bin ich bereit, mein Herz wieder zu öffnen. Wenn die richtigen Menschen kommen, die geduldig genug sind, einer älteren Dame wie mir, ein zu Hause zu schenken. Damit ich die Zeit bis dahin überstehe, habe ich 2 kleine Wünsche – gutes Futter und eine schicke Kuschelhöhle. Beides könnte mir die Zeit hier etwas erträglicher gestalten. Mein größter Wunsch ist es aber schnell ein neues, ruhiges zu Hause zu finden

Eure Pasquina 

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 Adventskalender 02.12.2015

 

Hallo Möhren-Freude!

 

wir sinds, die P´s – eigentlich Papaya, Pepita und Pedro aber dabei bricht man sich ja die Zunge, deswegen eben die P´s. Wir sind eine richtig eingeschworene Gang, Blut ist dicker als Wasser – schließlich kennen wir uns unser gesamtes Leben lang.
Tja und genau so lange sind wir schon hier im Tierheim. Komisch oder? Wir kennen gar nichts anderes als unsere 4 Wände hier. Nun daher wollen wir es uns möglichst gemütlich machen. Pedro, der „Hahn im Korb“ ist für die Innendekoration des Geheges  zuständig. Nichts da mit Frauen die putzen, dafür haben wir Mädels den Pedro! (schließlich sind wir mit wichtigen Dingen beschäftigt – Karotten klauen und sowas)
Auf jeden Fall sollen wir für Pedro unbedingt mehr Kleintierstreu und Heutunnel auf die Wunschliste schreiben, damit er seinen Putzfimmel ausleben kann.
Wir Mädels sind da etwas praktischer und haben uns Futter mit viel Energie für den Winter gewünscht und kleine Knabbersachen. Wenn Pedro fertig aufgeräumt hat, geben wir ihm natürlich auch was ab davon.

Nun das wars eigentlich auch schon von uns...wobei...Moment...warum schauen uns den unsere Möhrengeber so kritisch an...oh!
Jetzt wissen wir es wieder: Wir sollen noch sagen, dass auch wir auf eine neue Familie warten!

Ja, das tun wir natürlich auch! Dann hätten wir endlich mal etwas mehr Aktion und jemand der sich nur um uns kümmert. Also, traut euch! Wir sind mindestenst genau so süß und auf jeden Fall doppelt so cool wie die Mini-Kaninchen die hier immer neben uns wohnen :)

 

Langohrige Grüße

die P´s

 

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Adventskalender 01.12.2015

 

Liebe Leser,

ich bins, euer Mogli. Ich warte nun schon sehr lange auf ein zu Hause.
Wisst ihr, manchmal frage ich mich, warum meine neuen Menschen so lange warten, bis sie zu mir kommen.
Vielleicht weil ich gestern gemein zu Dory war?
Oder weil ich kürzlich meinen Pfleger beim Laufen fast zum Stürzen gebracht habe, weil ich zu einem netten Mädchen wollte?
Daran das ich meinen Napf nicht leer esse kann es auf jeden Fall nicht liegen! Der ist immer blitzblank sauber geleckt!

Nun meine Pfleger sagen, das sie mich sehr gerne haben weil ich eine Knutschkugel bin aber das ich trotzdem wahrscheinlich noch eine Weile im Tierheim warten muss.

Damit mir das Warten etwas leichter fällt, habe ich euch ein paar Wünsche aufgeschrieben. Ich bin gespannt, ob mir jemand von euch einen Wunsch erfüllt. Bis dahin warte ich weiter und träume von meinem neuen zu Hause...



Euer Mogli

 

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Tierschutzverein
Weil am Rhein e. V.

Am Sohleck 18
79576 Weil am Rhein
Tel. 07621 - 7 11 12
Fax. 07621 - 77 07 14


Öffnungszeiten:
Di - Fr 15:00 - 17:00 Uhr
Sa 14:00 - 16:00 Uhr
So + Mo geschlossen

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